Henriette Gärtner

Henriette Gärtner kann inzwischen auf eine über 30jährige, umfassende Konzerttätigkeit zurückblicken - einst von der Presse als „Wunderkind“ bezeichnet, als sie sich als 8-jährige bei den Internationalen Musikfestwochen Luzern weltweite Aufmerksamkeit erspielt hatte, überzeugt sie heute als temperamentvolle junge Pianistin, die Ihren Ausdruck technisch brillant auf Ihre Interpretationen zu
übertragen weiß.


„Nicht nur meisterhaft, sondern genial“, so der Prof. Dr. Joachim Kaiser, der wohl einflussreichste deutschsprachige Musikkritiker in der zweiten Hälfte des 20. Jahr- hunderts, über Henriette Gärtners sechste CD „Luna“, in der er die sogenannte „Mondscheinsonate“ als „phantastisches Drama“ charakterisiert, das ihm „tiefen Eindruck gemacht“ habe. Er bedankt sich bei der Pianistin für eine „nicht nur meisterhafte, sondern genial direkte Interpretation“.


Henriette Gärtner, aufgewachsen im Schwarzwald, begann bereits mit drei Jahren mit dem Klavierspiel und gab schon mit fünf Jahren ihr erstes größeres Konzert in der Landeshauptstadt Stuttgart. Internationale Aufmerksamkeit und Anerkennung gewann sie 1983 als Achtjährige, als sie als pianistisches Wunderkind gemeinsam mit den „Festival Strings Lucerne“ unter Rudolf Baumgartner bei den Internationalen Musikfestwochen Luzern und im gleichen Jahr auch mit dem Stuttgarter Kammer-orchester unter Karl Münchinger konzertierte.
Es folgten zahlreiche Meisterkurse und künstlerische Begegnungen mit bedeutenden Pianistenkollegen, Auszeichnungen und erste Preise bei diversen Klavierwett-bewerben sowie bis heute eine Konzerttätigkeit in zahlreichen europäischen Musikzentren, Tourneen und Konzerte in den USA, in Südamerika und in Südafrika sowie CD- und DVD-Aufnahmen, Rundfunkproduktionen und Fernsehauftritte.
Von 2001 bis 2005 rundete die bereits erfolgreiche junge Pianistin ihre künstlerische Ausbildung mit einem weiteren Studium an der „Accademia Pianistica Incontri col Maestro“ in Imola/Italien unter der Führung von Leonid Margarius, Schüler von Regina Horowitz (Schwester des legendären Pianisten Vladimir Horowitz), ab.
Von der europäischen Beethoven-Gesellschaft wurde die Pianistin mehrmals nach London in St. Martin in the Fields und St. James’s Piccadilly eingeladen.

Henriette Gärtner ist Stipendiatin der Kunststiftung Baden-Württemberg, der Stiftung für internationale Meisterkurse für Musik Zürich und der Deutsch-Italienischen Gesellschaft in Como.

 

Ein Leben ohne Musik, sagt Henriette Gärtner über sich, wäre für sie „undenkbar“, wäre, wie Friedrich Nietzsche richtig festgestellt habe, „ein Irrtum“. Bei ihrem Publikum stößt sie mit der Unbedingtheit ihres Spiels, die eine Konsequenz dieser Haltung ist, regelmäßig auf höchste Begeisterung.
Künstler, die sich darüber hinaus noch einen Namen in der Wissenschaft machen, sind rar. Zu diesem kleinen Kreis gehört Henriette Gärtner, erst 2011 hat sie ihre Dissertation an der Universität Konstanz vorgelegt. Die Pianistin, die eine klassische Ballettausbildung genoss, promovierte zum Dr. rer. nat. im Bereich der Bewegung-sphysiologie/Biomechanik über den Zusammenhang von Klang, Kraft und Kinematik beim Klavierspiel. Musik und Sport sind für sie eine Einheit, keine Gegensätze. „Der Körper ist mein erstes Instrument, das Klavier mein zweites“, sagt sie.


Mit „Anima“ legt die charismatische Pianistin bereits ihre siebte CD vor.

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